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Mittwoch, 21. Oktober 2015

#21..kennt ihr Li-La-Lolle?

Wahrscheinlich nicht, ich stell euch diese App kurz vor. Li-La-Lolle ist ein Lernprogramm zum Schreiben und Lesen. Jetzt fragt ihr Euch vielleicht, für was man das braucht oder speziell wir, Agnes ist doch erst 4 Jahre alt geworden.

Kinder mit Down Syndrom lernen visuell, d.h. sie brauchen um etwas umzusetzen neben der Sprache auch Bilder. Ich schreib das jetzt mal verallgemeinert, es gibt natürlich auch Ausnahmen.

Das Programm ist also bei uns nicht vorrangig da, um Lesen oder Schreiben zu lernen, sondern um die Sprache zu fördern.





Zuerst gibt es für jeden Buchstaben ein kleines Video, für den Buchstaben "M" macht die Frau im Video kreisende Bewegungen auf dem Bauch wie wenn etwas gut schmeckt. Oder für "A" sieht man die Frau mit einem "Doktoruntersuchungsspatel", also AAAAAA wie bei der Halsuntersuchung. Man merkt dass die Spaß beim Filmen hatten ;-)






Dann werden die Buchstaben groß vorgezeichnet, das Kind zeichnet es nach. Es gibt auch Schwungübungen bzw. Übungen für Linien malen oder Wellen.

Es folgen Silben zusammenführen, oder Wörter lautgetreu nachzubilden.






Wir machen das noch nicht lange, aber Agnes erkennt den Buchstaben "A" auch wenn wir unterwegs sind und er irgendwo auftaucht. Eine sinnvolle Sache.

So etwas ähnliches erscheint demnächst auch als Lernmaterial von der Firma Das bunte Zebra. Ich bin schon sehr gespannt was es da alles geben wird, momentan wird da sehr viel entwickelt. Aber nicht nur zum Lesen lernen, Ende des Jahres soll es losgehen.

Freitag, 9. Oktober 2015

#9 von 31for21 ...App- Empfehlung..

Heute möchte ich eine App zeigen, die Agnes schon seit ca 2 Jahren benutzt und die ich toll finde.

Es ist eine "Grasshopper App" (von Innovative Investments Limited), DIE ERSTEN WORTE- Bilderbuch zum lernen

Geplant war ein Video in dem Euch Agnes die App vorführt, aber sobald ich filme schaut sie nur in die Kamera :-)...also dann so:





Es sind Bilder mit dem gesprochenem und geschriebenem Wort in verschiedenen Kategorien vorhanden, man kann aber, was ich als das Geniale dieser App finde, eigene Bilder vertonen und auch eigene Kategorien erstellen. Durch tippen aufs Display kommt man zum nächsten Bild.

Agnes lernt so durch Wiederholung das ausgesprochene Wort mit dem Bild und dem Lautbild zu verbinden und hat noch Spaß dabei. Man kann auch Wörter löschen, z.B. Portmonnaie verwenden wir nicht oder Hosenträger und auch ersetzen , z.B. Karotte durch Möhre usw.

Es unterstützt Agnes bei der Sprachentwicklung. Besser ist natürlich selber vorlesen, spielen usw, aber als Abwechslung absolut zu empfehlen.

Morgen gibt`s mehr zum Thema Sprache. Ich wünsche Euch einen schönen Tag,

Eure Frau Rumpel


Donnerstag, 12. März 2015

Unterstützung für eine tolle Idee...oder eigentlich müsste ich ja..aber...

Ich gebe es zu, eigentlich müsste ich...tausend andere Dinge machen...aber man muss Prioritäten setzten und unter Zeitdruck bin ich eh am produktivsten ;-) ...

Danke schon mal für die ganzen Vorbestellungen für die Pralinen, bzw. auch unser neues "erwachsenes" Schnitzel, aber das bekommt ihr nur in unserer Wirtschaft, aber ihr seid natürlich jederzeit willkommen :-)...(muss ich jetzt da auch WERBUNG dazuschreiben??)

Aber zurück zum Thema, und zwar Gebärdenunterstützende Kommunikation. Ich hab ja schon einiges drüber geschrieben, GuKst Du HIER und GuKst Du DA.

Jetzt hab ich heute morgen von einem tollen Projekt gelesen, welches ich Euch unbedingt vorstellen möchte und vielleicht wollt ihr ein paar Euro investieren, denn es ist wirklich toll.





Benjamin Schäfer und sein Team und viele Ehrenamtliche haben eine APP entwickelt, mit der Kinder mit Sprachproblemen spielerisch neue Gebärden erlernen können. Der animierte Max, der schon fertig ist, wartet noch auf seine Freundin Eni um mit einer einfachen Steuerung auf dem Ipad neue Gebärden vorzustellen, die auch in einem Quiz mit anderen getestet werden können. Kinder mit DS z.B. lernen viel schneller wenn sie es visuell vor sich haben, spielerisch sowieso und auf dem Tablett macht es doppelt so viel Spaß..

Ich finde es deshalb toll, weil die Sprache so wichtig ist, ist es Euch nicht auch schon mal passiert dass ihr einem anderen Menschen etwas erklären wollt, er es aber nicht verstanden hat? Könnt ihr euch noch an die aufsteigenden Aggression erinnern weil ihr euch nicht mitteilen konntet? Ich habe schon so oft von Kinder gehört die auf einmal aufgeblüht sind weil sie z.B. einen "Talker" (ein elektronisches Gerät auf dem Pikotgramme abgebildet sind und durch drücken werden diese in Lautsprache umgesetzt) bekommen haben und so ihre Wünsche und Bedürfnisse mitteilen konnten.

Also, schaut doch mal rein, klickt auf den link, 19 Tage kann man noch unterstützen, ich Danke Euch schon mal und wünsche Euch einen schönen Tag,

Eure Frau Rumpel